Biometrische Fotogröße für Japan
35×45 mm, ICAO 9303
Wie muss ein Japan-Passfoto aussehen?
Japan verwendet drei separate Größen für unterschiedliche Dokumente. 35×45 mm: Reisepass, My Number Card und internationaler Führerschein (IDP). Für den Pass sind ein rein weißer Hintergrund und ein Abstand von 2-6 mm zwischen dem Scheitel und der Oberkante vorgeschrieben (4 mm typisch). MOFA veröffentlicht diese Regel mit einer millimetergenauen Skizze; es ist die spezifischste technische Anforderung Japans. 30×40 mm: Zairyū-Aufenthaltskarte, Lebenslauffoto für Bewerbungen, JLPT und andere Zertifikatsprüfungen. 24×30 mm: Inlandsführerschein. Die Kopfhöhe liegt in allen drei Formaten zwischen 32 und 36 mm.
Fotogröße
35×45 mm
Kopfgröße
70-80%
Augenposition
56% von unten
Oberer Rand
4 mm
Hintergrundfarbe
Weiß / Hellblau
Standard
ICAO 9303
Echtes biometrisches Fotobeispiel für Japan im Format 35×45 mm
Sehen Sie Kopfoberkante, Pupillenlinie und Kinnunterkante an einer echten Ausgabe von PhotoID Studio.
Fotogröße
35 × 45 mm
Kopfgröße
%70
Augenposition
%56.0 von unten
Die Anforderungen können je nach Dokumenttyp variieren. Prüfen Sie vor der Beantragung die aktuellen Vorschriften der zuständigen Behörde für Japan.
Anforderungen & Hinweise
Japanische Fotos erlauben einen weißen oder hellblauen Hintergrund. Die Aufnahme darf nicht älter als 6 Monate sein. Der Abstand zwischen Scheitel und Fotorand muss genau 4 mm betragen.
Regulierungsbehörden und Aktualitätsregel
Für den Reisepass ist das Außenministerium (MOFA) zuständig, für die Aufenthaltskarte die Immigration Services Agency unter dem Justizministerium und für die My Number Card das Innen- und Kommunikationsministerium (Digital Agency). Der Inlandsführerschein wird von der präfekturalen Polizei-Führerscheinstelle ausgestellt. Für alle Anträge gilt die Sechs-Monats-Aktualitätsregel; das System prüft das Aufnahmedatum. Einige japanische Konsulate können für Visumanträge im Ausland ein abweichendes Format 45×45 mm verlangen; vor der Antragstellung die Konsulatsseite prüfen.
Workflow nach der Aufnahme
Wenn die Person das Studio betritt, wird zuerst gefragt, für welches Dokument das Foto gedacht ist. Die Aufnahme wird in PhotoID Studio importiert. Für Pass oder My Number Card wird das 35×45-mm-Preset gewählt; die App hält den Abstand zwischen Scheitel und Oberkante automatisch in 2-6 mm. Für Aufenthaltskarte, Lebenslauf oder JLPT 30×40 mm; für den Inlandsführerschein 24×30 mm. Aus demselben Ausschnitt werden in einer Sitzung verschiedene Größen erzeugt.
Aufnahme-Setup und Kundenanleitung
Setzen Sie die Person 1,5-2 m vor einen weißen Hintergrund, Schultern parallel zur Kamera. Die Kamera steht auf einem Stativ, Objektiv auf Augenhöhe. Standard-Setup: Porträtobjektiv 50-85 mm, f/8, Softbox in 45°, Reflektor auf der Gegenseite. Geben Sie die Anweisung «Mund vollständig geschlossen, Ausdruck neutral, Augen weit offen»; selbst ein natürliches Lächeln wird abgelehnt. Beim Lebenslauffoto sind Business-Kleidung und aufrechte Haltung traditionelle Erwartung. Brille: MOFA verbietet nicht ausdrücklich, doch die kleinste Spiegelung auf dem Glas wird abgelehnt; die Studio-Praxis ist das Abnehmen. Bei Kinderaufnahmen sollte das Elternteil nicht hinter der Kamera stehen: das löst ein Reflexlächeln aus.
Ablehnungsgründe in MOFA-Passzentren und Immigrationsbüros
• Oberer Abstand des Passes außerhalb des Bereichs 2-6 mm: der häufigste technische Ablehnungsgrund Japans. • Falsches Format: 30×40 mm für den Pass oder 35×45 mm für die Aufenthaltskarte abzugeben. • Leichtes Lächeln oder sichtbare Zähne: Japan setzt die Regel des neutralen Ausdrucks streng um. • Brillenreflex: selbst kleinste Spiegelung auf dem Glas wird abgelehnt. • Haare über den Augenbrauen; ein Pony darf die Augenbrauenlinie nicht überschreiten. • Passhintergrund nicht rein weiß; Verlauf oder Schatten. • Schiefe Kopfhaltung. • Eine Aufnahme älter als sechs Monate.
Für Studios, die japanische Pass-, Aufenthalts- und Lebenslauf-Kundschaft bedienen
Studios in Japan haben einen stetigen Strom für Pass, My Number Card, Aufenthaltskarte, Lebenslauf, JLPT und Inlandsführerschein. Der häufigste Fehler in Studios, die japanische Konsulate in den USA, UK, Australien, der Türkei, Indien und China bedienen, ist das Verfehlen der 2-6-mm-Oberkanten-Regel beim Start mit einem USA-/Schengen-Preset. PhotoID Studio bietet vier Japan-Presets: 35×45 mm Pass (Oberkante automatisch), 30×40 mm Aufenthalt/Lebenslauf, 24×30 mm Inlandsführerschein, 35×45 mm IDP.
Verwendungszweck
- Reisepass
- Visum
- Aufenthaltskarte
- My Number Card
- Führerschein
- Bewerbungsfoto
- JLPT-Prüfung
- Jagdschein
Offizielle Quellen
Offizielle Websites, auf denen die biometrische Fotogröße und die Anforderungen für Japan verifiziert sind:
Ähnliche Größen
Häufig gestellte Fragen
- Welche Regel gilt für den oberen Abstand beim japanischen Passfoto?
MOFA verlangt einen Abstand von 2-6 mm zwischen Scheitel und oberem Rahmenrand; 4 mm ist der typische Mittelwert. Unter 2 mm oder über 6 mm wird im Passzentrum abgelehnt. Das Preset trifft den Bereich automatisch.
- Sind die Fotogrößen für verschiedene Dokumente in Japan gleich?
Nein, es gibt drei unterschiedliche Größen. 35×45 mm: Pass, My Number Card, IDP. 30×40 mm: Aufenthaltskarte (Zairyū), Lebenslauf, JLPT. 24×30 mm: Inlandsführerschein.
- Was sollte man für ein Lebenslauffoto tragen?
Business-Kleidung (Anzug oder Businesshemd) und aufrechte Haltung sind die traditionelle Erwartung der japanischen Geschäftswelt. Größe 30×40 mm und die Regeln zum neutralen Ausdruck sind gleich wie in den anderen Formaten.
- Darf mit Brille fotografiert werden?
MOFA verbietet Brillen nicht ausdrücklich, doch die kleinste Spiegelung auf dem Glas wird abgelehnt. Studios empfehlen, sie wegen des Risikos abzunehmen; bei medizinischer Begründung müssen die Gläser klar und reflexionsfrei sein und die Fassung darf die Augen nicht verdecken.
- Kann ein Konsulat für einen Visumantrag das Format 45×45 mm verlangen?
Ja. Einige japanische Konsulate können für Visumanträge im Ausland ein Format 45×45 mm verlangen. Vor der Antragstellung die offizielle Konsulatsseite prüfen.
Autor: Murat Duru
Gründer von PhotoID Studio: Software für biometrische Fotos
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